Wärmeschutzverglasung ist die normale Verglasung für moderne Wohnräume. Sie besteht aus zwei oder drei Scheiben mit Abstand. Im Zwischenraum sitzt ein Edelgas. Auf einer Scheibe liegt eine unsichtbare Metallschicht.
Die drei Bausteine arbeiten zusammen. Das Edelgas (meist Argon) leitet Wärme schlechter als Luft. Die Low-E-Beschichtung reflektiert Wärmestrahlung zurück in den Raum. Mehrere Scheiben hintereinander erschweren den Wärmedurchgang zusätzlich.
Die Werte sprechen für sich. Zweifach-Wärmeschutzglas erreicht Ug-Werte um 1,0 W/(m²K). Dreifachglas schafft 0,5 bis 0,7. Zum Vergleich: Einfachverglasung von vor 1980 hat einen Ug-Wert über 5.
Wärmeschutzverglasung ist heute Pflicht beim Fenstertausch — vorgeschrieben durch das Gebäudeenergiegesetz. Welche Scheibenzahl Sie wählen, hängt vom Standort ab. In ungedämmten Nebengebäuden reicht Zweifachglas. Im Wohnhaus ist Dreifach Standard.
