Der Ud-Wert zeigt, wie gut eine Tür dämmt. Das „d" steht für „door" — Englisch für Tür. Wie bei Fenstern gilt: Je niedriger der Wert, desto weniger Wärme geht verloren.
Moderne Haustüren erreichen Ud-Werte von 0,8 bis 1,2 W/(m²K). Alte Türen ohne Dämmkern kommen oft auf 2,5 oder mehr — viel zu hoch. Eine schlechte Haustür kostet jedes Jahr Heizkosten.
Für die BAFA-Förderung ist der Ud-Wert entscheidend. Förderfähig sind Haustüren mit einem Ud-Wert von maximal 1,3 W/(m²K). Das erreichen heute alle gut gedämmten Türen mit Mehrkammer-Profil und Wärmedämmkern in der Füllung.
Beim Kauf gilt: Lassen Sie sich den Ud-Wert schriftlich zusagen. Achten Sie zusätzlich auf umlaufende Dichtungen und eine flache Schwelle — sonst entsteht trotz guter Dämmung eine Wärmebrücke am Boden.
