Sonnenschutzglas ist Wärmeschutzglas mit zusätzlicher Sonnenschutz-Beschichtung. Es lässt weniger Sonnenenergie durch als normales Glas. Räume bleiben im Sommer angenehm kühl, ohne dass ein außenliegender Sonnenschutz nötig ist.
Der g-Wert liegt bei 0,25 bis 0,40. Bei normalem Wärmeschutzglas sind es 0,50 bis 0,60. Die Lichtdurchlässigkeit bleibt aber meist hoch — viele Sonnenschutzgläser lassen 60 bis 70 Prozent des sichtbaren Lichts durch.
Optisch zeigt sich Sonnenschutzglas oft mit einem leichten Grün- oder Blaustich von außen. Das fällt im Alltag kaum auf. Wichtig ist nur: Die Beschichtung sitzt innerhalb des Scheibenpakets — sie kann nicht beschädigt werden.
Eingesetzt wird Sonnenschutzglas vor allem dort, wo Sonne stark einfällt: große Südfenster, Wintergärten, Dachfenster, Bürofronten. Bei Wohnzimmerfenstern im Norden ist es meist überflüssig.
