Schallschutzklassen sortieren Fenster nach ihrer Lärmdämmung. Es gibt sechs Stufen — von 1 (wenig Schutz) bis 6 (Höchstschutz). Die Einteilung folgt der VDI 2719 sowie ergänzend der DIN 4109.
Die Klassen entsprechen Dezibel-Bereichen. Klasse 1 schafft 25 bis 29 dB Dämmung — passend für ruhige Wohnstraßen. Klasse 3 mit 35 bis 39 dB ist typisch für Hauptstraßen. Klasse 6 mit 50 dB und mehr braucht es nur in Flughafennähe.
Welche Klasse Sie brauchen, hängt vom Lärmpegel draußen ab. Eine Faustregel: Je lauter es ist, desto höher die nötige Klasse. Auch der Innenraum spielt eine Rolle — Schlafzimmer brauchen mehr Schutz als Treppenhäuser.
Wichtig ist nicht nur das Glas. Der Rahmen, die Dichtungen und vor allem eine saubere RAL-Montage entscheiden mit. Auch das beste Schallschutzglas nützt nichts, wenn die Bauanschlussfuge undicht ist.
