Montageschaum, oft PU-Schaum genannt, ist ein aufschäumendes Material aus der Dose. Beim Aufsprühen quillt er auf das Mehrfache seines Volumens auf und füllt Hohlräume hohlraumfrei aus. Genau das ist seine Aufgabe in der mittleren Dichtungsebene.
Eingesetzt wird PU-Schaum nach RAL-Richtlinie nur als Dämmebene — nicht als Dichtungsebene. Er dämmt thermisch und akustisch, ist aber nicht dauerhaft luftdicht. Innen muss eine dampfdichte Folie oder ein Kompriband davor.
Wichtige Eigenschaften: Schaumklasse B2 oder B3 für den Wohnbau. Niedrigexpansiver Schaum ist besser, weil er nicht den Rahmen verzieht. Aushärtezeit beachten — PU-Schaum braucht 12 bis 24 Stunden, bis er vollständig fest ist.
Achtung vor dem klassischen Fehler: PU-Schaum allein ist keine RAL-Montage. Wer nur ausschäumt und das Fenster verputzt, hat keine luftdichte Fuge. Folge: Wärmeverluste, Kondenswasser, Schimmel. Dieser Fehler ist häufig — wir machen es richtig.
