Eine Markise ist ein ausfahrbares Sonnensegel. Sie wird an der Hauswand montiert und bei Bedarf ausgefahren — über die Terrasse oder den Balkon. Bei Nichtgebrauch rollt sie sich in einen Kasten oder eine Halterung ein.
Üblich sind drei Bauarten. Gelenkarm-Markisen haben zwei seitliche Arme, die das Tuch tragen. Sie sind die häufigste Wohnvariante. Pergola-Markisen werden zwischen Stützen gespannt — stabil bei Wind. Senkrecht-Markisen rollen vor Fenstern oder Glasflächen herunter.
Steuerung erfolgt manuell per Kurbel oder elektrisch per Motor. Mit Funkfernbedienung, Wand-Schalter, App oder Sensoren. Wind- und Regensensoren fahren die Markise automatisch ein, sobald Wetter umschlägt. Schutz vor Schäden.
Wichtig ist die stabile Befestigung. Markisen wirken im Wind wie ein Segel — die Hauswand muss die Kräfte aufnehmen. Bei Wärmedämmverbundsystemen sind spezielle Tragkonsolen nötig. Bei der Beratung prüfen wir die Befestigungsmöglichkeiten vor Ort.
