Low-E steht für „low emissivity" — niedrige Wärmeabstrahlung. Es handelt sich um eine hauchdünne Metallschicht auf der Innenseite einer Glasscheibe. Sie ist mit dem Auge nicht zu erkennen.
Die Schicht wirkt wie ein Spiegel für Wärmestrahlung. Wärme aus dem Raum wird zurück in den Raum reflektiert — statt durchs Glas nach draußen zu wandern. Lichtdurchlässigkeit bleibt fast gleich, Wärmeverlust sinkt deutlich.
Ohne Low-E hätte ein Zweifach-Wärmeschutzglas einen Ug-Wert um 2,8 W/(m²K). Mit Low-E sind es nur noch 1,0 bis 1,1. Die Schicht ist also der wichtigste Beitrag zum Wärmeschutz im Glasaufbau.
Heute ist Low-E Standard bei jedem neuen Wärmeschutzfenster. Hersteller wie Saint-Gobain oder AGC liefern Glas mit verschiedenen Beschichtungen: stark wärmedämmend, leicht getönt oder kombiniert mit Sonnenschutz. Welche Variante passt, klären wir bei der Beratung.
