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Einbau & Normen

Kondenswasser

Feuchtigkeit an kalten Flächen

Auch bekannt als:SchwitzwasserTauwasserBeschlag am Fenster

Kondenswasser entsteht, wenn warme, feuchte Luft auf eine kalte Fläche trifft. Die Luft kann die Feuchtigkeit nicht mehr halten und gibt sie als Wasser ab. Klassisch im Bad nach dem Duschen — die Spiegel beschlagen.

Am Fenster ist Kondenswasser ein Warnzeichen. Es zeigt entweder eine zu kalte Innenoberfläche (schlechte Dämmung, Wärmebrücke) oder zu viel Raumfeuchte (zu wenig Lüftung, zu viele Pflanzen, Wäscheständer). Beides muss korrigiert werden, sonst droht Schimmel.

Bei modernen Wärmeschutzfenstern bleibt die Innenscheibe deutlich wärmer als bei alten Fenstern. Selbst bei minus 10 Grad draußen liegt die Scheibe bei etwa 17 Grad innen — kein Kondenswasser mehr. Bei alten Zweifachgläsern oder schlechten Anschlüssen ist es anders.

Lüften ist die einfachste Sofort-Maßnahme. Mehrmals täglich Stoßlüften, jeweils 5 bis 10 Minuten. So sinkt die Raumfeuchte. Längerfristig hilft nur die Sanierung — bessere Fenster, bessere Anschlüsse, eventuell ein Lüftungskonzept nach DIN 1946-6.

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Zuletzt aktualisiert: 2026-04-24

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