Der g-Wert sagt, wie viel Sonnenenergie durch ein Fenster kommt. Er zeigt also den Anteil an Strahlung, der den Raum erreicht. Angegeben wird er als Zahl zwischen 0 und 1 — oder als Prozentwert.
Normales Wärmeschutzglas hat einen g-Wert um 0,50 bis 0,60. Das heißt: 50 bis 60 Prozent der Sonnenenergie kommen durch. Im Winter ist das gut — kostenlose Wärme. Im Sommer kann es zu viel werden.
Sonnenschutzglas senkt den g-Wert auf 0,25 bis 0,40. Für große Südfenster und Dachfenster eine sinnvolle Wahl. Sie bleiben kühler. Allerdings sieht das Glas leicht getönt aus.
Beim Fensterkauf gilt: Auf der Sonnenseite mit großen Glasflächen ist ein niedriger g-Wert oft besser. Im Norden oder bei kleinen Fenstern reicht Standard-Wärmeschutzglas mit höherem g-Wert. So nutzen Sie die Sonne im Winter mit.
