Der Fensterflügel ist der bewegliche Teil eines Fensters. Er sitzt im Blendrahmen und kann je nach Bauart gedreht oder gekippt werden. Im Flügel ist die Verglasung eingespannt — meist Wärmeschutzglas mit zwei oder drei Scheiben.
Aufgebaut ist der Flügel ähnlich wie der Blendrahmen — aus Kunststoff, Holz oder Aluminium mit mehreren Kammern. Außen sitzt eine umlaufende Dichtung, die beim Schließen gegen den Rahmen drückt und das Fenster luftdicht macht.
Bewegt wird der Flügel über den Beschlag. Bänder und Lager halten ihn im Rahmen. Eine Fensterschere begrenzt den Kippwinkel oben. Pilzkopfzapfen rund um den Flügel greifen beim Schließen in die Schließbleche.
Beim Fensterputzen oder bei Pflegearbeiten wird oft mit dem Flügel hantiert. Wichtig: Im offenen Zustand niemals den Griff in eine andere Stellung drehen. Das kann den Beschlag beschädigen oder den Flügel aushängen lassen.
