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Fenstertypen & Öffnungsarten

Dreh-Kipp-Fenster

Die beliebteste Fensterart in Deutschland

Auch bekannt als:DK-FensterDrehkippfensterDreh-Kipp

Das Dreh-Kipp-Fenster ist mit Abstand die häufigste Fensterart in deutschen Haushalten. Es verbindet zwei Öffnungsarten in einem einzigen Flügel: Der Fensterflügel lässt sich zur Seite aufdrehen — für großzügiges Lüften und einfaches Putzen — oder nach oben kippen, für sanften, kontinuierlichen Luftaustausch.

Die Bedienung erfolgt über einen einzigen Griff, die sogenannte Einhandbedienung. Je nach Griffposition wird eine andere Funktion aktiviert: Griff nach unten = geschlossen. Griff waagerecht = Drehen. Griff nach oben = Kippen. Einige moderne Beschläge erlauben zusätzlich eine Zwischenstellung für die Spaltlüftung.

Damit die Mechanik sauber funktioniert, ist ein hochwertiger Fensterbeschlag entscheidend. Bekannte Hersteller wie Roto, Siegenia und Maco dominieren diesen Markt. Wichtig ist auch die sogenannte Fehlbedienungssperre: Sie verhindert, dass der Griff bei bereits geöffnetem Fenster in die falsche Stellung gedreht wird — das schützt vor Schäden an der Mechanik und vor versehentlichem Aushängen des Flügels.

Für die Sicherheit sind Dreh-Kipp-Fenster heute standardmäßig mit mehreren Verriegelungspunkten ausgestattet. Bei der Widerstandsklasse RC2 kommen rundum Pilzköpfe zum Einsatz, die ein Aufhebeln deutlich erschweren. Bei bodentiefen Fenstern oder leicht zugänglichen Erdgeschoss-Fenstern empfehlen wir zusätzlich abschließbare Fenstergriffe.

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Zuletzt aktualisiert: 2026-04-24

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