Dachflächenfenster sind in der schrägen Dachfläche eingebaut. Sie bringen Licht in ausgebaute Dachgeschosse. Bekannte Hersteller sind Velux, Roto und Fakro. Die Bauarten sind ähnlich, die Detail-Lösungen unterscheiden sich.
Üblich sind drei Bauarten. Schwingfenster lassen sich in der Mitte drehen — der Griff sitzt oben. Klapp-Schwing-Fenster öffnen oben aus der Wand und schwenken zusätzlich. Ausstiegsfenster lassen sich seitlich öffnen wie eine Tür — wichtig als Notausstieg.
Wichtig beim Einbau ist der Eindeckrahmen. Er passt das Fenster wasserdicht an die Dachziegel an. Falsche Eindeckrahmen führen zu Undichtigkeiten — bei Starkregen tropft es ins Haus. Wir verbauen immer den Original-Rahmen vom Hersteller passend zum Ziegeltyp.
Dachflächenfenster werden heute mit Dreifachverglasung und Uw-Werten um 1,1 W/(m²K) gebaut. Optional gibt es Hitzeschutz-Rollladen, Elektroantriebe mit Regensensor und Fernbedienung. Beim Tausch alter Modelle ist der Aufwand meist gering — wenige Stunden pro Fenster reichen.
